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Websites22. Oktober 202613 Min.

Website für eine Anwaltskanzlei - Was sie enthalten muss und was zu vermeiden ist 2026

Die Website einer Anwaltskanzlei Schritt für Schritt: Tätigkeitsbereiche, Anwaltsprofile, Kontakt, DSGVO, die polnischen Berufsregeln für Adwokaten und Rechtsberater sowie SEO für juristische Suchanfragen. Eine Checkliste für Kanzleien.

Damian Zieliński · dekada72h

Wer einen Anwalt sucht, tut das selten in Ruhe. Gerade kam eine Kündigung, eine Klage, ein Scheidungsantrag oder ein Erbe, mit dem man nichts anzufangen weiß. Meist greift man zum Handy, gibt etwas wie „Scheidungsanwalt Wrocław“ bei Google ein, öffnet drei, vier Ergebnisse und entscheidet innerhalb von Sekunden, wen man anruft. Entschieden wird anhand der Website.

Die Website einer Kanzlei hat daher eine sehr konkrete Aufgabe: schnell zu zeigen, ob dieser Anwalt meinen Fall bearbeitet, wer er ist und wie ich ihn erreiche. Gleichzeitig bewegt sie sich in Grenzen, die keine andere Branche kennt. In Polen beschränken die Ethikkodizes der Adwokaten und Rechtsberater, was Juristen online über sich sagen dürfen.

Dieser Leitfaden behandelt beide Themen: zuerst die Elemente, die eine Kanzlei-Website braucht, dann die Regeln der polnischen Berufskammern und schließlich technisches SEO, mit dem eine Kanzlei ohne aufdringliche Werbung in Google sichtbar wird.

Hinweis: Dies ist ein praktischer Leitfaden aus Sicht von Webentwicklern, keine Rechtsberatung und keine Auslegung von Berufsregeln. Verbindlich ist der aktuelle Wortlaut des Kodex Ihrer Kammer und die Haltung ihrer Organe. In Deutschland gelten zudem eigene Regeln, etwa die BORA.

§ 23

Ethikkodex der Adwokaten: Verbot, Werbung zu nutzen

Art. 31–32

Ethikkodex der Rechtsberater: Recht auf Information und seine Grenzen

100

Barrierefreiheit in PageSpeed Insights bei unserem Kanzleiprojekt

Wie Mandanten online eine Kanzlei auswählen

Bevor Sie die Website gestalten, lohnt sich ein Blick auf die Lage der Person, die darauf landet. Der Mandant einer Kanzlei unterscheidet sich in drei wichtigen Punkten vom Kunden eines Shops oder Restaurants.

Erstens hat er ein konkretes rechtliches Problem, nicht ein allgemeines Bedürfnis nach „einem Anwalt“. Er sucht jemanden für Arbeitsrecht, Erbrecht oder einen Streit mit dem Bauträger. Steht auf dem ersten Bildschirm nur „Umfassende Rechtsberatung“, weiß er nicht, ob er richtig ist, und kehrt zu den Suchergebnissen zurück.

Zweitens bewertet er Vertrauen, nicht den Preis. Er vergleicht keine Preislisten, weil es meist keine gibt. Er schaut, wer hinter der Kanzlei steht: Fotos der Anwälte, Erfahrung, Schwerpunkte, Veröffentlichungen. Eine anonyme Website mit einem Stockfoto vom Richterhammer schafft weniger Vertrauen als eine schlichte Website mit einem echten Gesicht.

Drittens ist er oft gestresst und am Handy. Eine Website, die mehrere Sekunden lädt, kleine Schrift und ein Formular mit zehn Feldern hat, verliert diesen Mandanten an das nächste Suchergebnis.

Alles Weitere in diesem Leitfaden folgt aus diesen drei Beobachtungen.

Was die Website einer Kanzlei enthalten muss

Tätigkeitsbereiche: eine eigene Unterseite für jeden

Das ist das wichtigste Element der Website, für Mandanten ebenso wie für Google. Jeder Tätigkeitsbereich (Familien-, Erb-, Straf-, Handels-, Arbeits-, Immobilienrecht) sollte eine eigene Unterseite haben, mit:

  • einer eigenen H1-Überschrift, die das Rechtsgebiet nennt, z. B. „Familienrecht und Scheidung“,
  • einer Beschreibung der Fälle, die Sie bearbeiten, in der Sprache des Mandanten statt des Gesetzes: „einvernehmliche Scheidung“, „Unterhalt“, „Umgang mit dem Kind“,
  • dem Ablauf der Zusammenarbeit: erstes Gespräch, vorzubereitende Unterlagen, was der Mandant erwarten kann,
  • einem Frage-Antwort-Bereich mit Fragen, die Mandanten tatsächlich stellen,
  • klaren Kontaktdaten am Ende, inklusive der Information, welcher Anwalt Fälle aus diesem Bereich betreut.

Eine einzige Seite „Leistungen“ mit zehn Spiegelstrichen ist der häufigste Fehler auf Kanzlei-Websites. Der Mandant findet dort keine Antwort auf seine Frage, und Google hat nichts, was es bei einer Suche wie „Anwalt Arbeitsrecht Wrocław“ zeigen könnte.

Anwaltsprofile

In der Rechtsbranche wählen Mandanten einen Menschen, kein Logo. Ein Anwaltsprofil sollte enthalten:

  • ein echtes, professionelles Foto,
  • die Berufsbezeichnung (Adwokat, Rechtsberater, Referendar) und die Kammer,
  • die bearbeiteten Tätigkeitsbereiche,
  • Ausbildung, Erfahrung, Veröffentlichungen und Vorträge,
  • die Sprachen, in denen er arbeitet.

All das ist überprüfbar und sachlich und passt damit gut in die Grenzen der Information über die eigene Tätigkeit. Vermeiden Sie Adjektive wie „herausragend“ oder „der beste Spezialist“, die wertend sind.

Über die Kanzlei

Eine kurze Geschichte, Werte und Arbeitsweise. Die Seite muss nicht lang sein, sollte aber erklären, warum die Kanzlei so arbeitet, wie sie arbeitet: ob Fälle persönlich betreut werden, wie Mandanten informiert werden, ob Beratung aus der Ferne möglich ist.

Kontakt ohne Hürden

Auf der Kontaktseite verlieren Kanzlei-Websites am häufigsten Mandanten. Eine gute Kontaktseite hat:

  • eine Telefonnummer, die sich am Handy antippen lässt (Click-to-Call), auch im Header sichtbar,
  • eine Adresse mit Karte und Anfahrt, wenn Mandanten zu Terminen kommen,
  • Öffnungszeiten, auch mit dem Hinweis, wie man außerhalb davon Kontakt aufnimmt,
  • ein kurzes Formular: Name, Kontaktweg und eine kurze Nachricht. Fragen Sie beim ersten Kontakt nicht nach einer detaillierten Fallbeschreibung,
  • dieselben Daten wie im Google-Unternehmensprofil: überall gleicher Name, gleiche Adresse und gleiche Telefonnummer.

Rechtliche Dokumente der Website

Datenschutzerklärung, Hinweis am Formular und Cookie-Banner sind Pflicht. Mehr dazu in unserem Leitfaden zur DSGVO auf der Firmenwebsite. Für Kanzleien ist das besonders wichtig, weil Nachrichten über das Formular oft sensible Daten zu Gesundheit, Familienleben oder strafrechtlichen Vorwürfen enthalten.

Berufsregeln: was erlaubt ist und was nicht

Hier unterscheidet sich die Website einer Kanzlei von jeder anderen Firmenwebsite. In Polen regeln die Berufskammern, wie Juristen über ihre Arbeit informieren dürfen. Die Regeln für Adwokaten (adwokaci) und Rechtsberater (radcowie prawni) sind im Geist ähnlich, haben aber unterschiedliche Ausgangspunkte.

Adwokaten: Werbung verboten, Information erlaubt

Der Kodex der Ethik und Würde des Adwokatenberufs (§ 23) verbietet Adwokaten, Werbung zu nutzen, Mandanten auf eine der Würde des Berufs widersprechende Weise zu gewinnen und mit Stellen zusammenzuarbeiten, die Mandanten unter Verstoß gegen Recht oder Grundsätze des gesellschaftlichen Zusammenlebens gewinnen.

Das bedeutet kein Verbot einer Website. Der Vorsitzende der Ethikkommission des Polnischen Anwaltsrats hat erklärt, dass ein Adwokat Informationen über seine Kanzlei auf einer Website veröffentlichen darf. Die Grenze zieht der Inhalt. Der Kodex verbietet unter anderem vergleichende, unzuverlässige, unwahre, aufdringliche und wertende Informationen sowie die Berufung auf Bekanntschaften oder Einfluss.

Bedenken Sie, dass der Kodex von Zeit zu Zeit geändert wird. Prüfen Sie vor der Veröffentlichung den aktuellen Wortlaut auf der Website Ihrer Kammer.

Rechtsberater: Recht auf Information, mit Grenzen

Der Ethikkodex der Rechtsberater (Art. 31) behandelt die Information über die eigene Tätigkeit als Recht des Rechtsberaters, unabhängig von Form und Kommunikationsmittel. Art. 32 zählt auf, was nicht erlaubt ist: Information, die gegen Recht und gute Sitten verstößt, die Würde des Berufs verletzt, das Berufsgeheimnis bricht, irreführend, unsachlich, sich aufdrängend oder aufdringlich ist.

In einer Stellungnahme von 2024 betonte die Ethikkommission des Landesrats der Rechtsberater, dass der Kodex kein Werbeverbot für Rechtsdienstleistungen enthält, Marketingmaßnahmen aber den Grenzen von Art. 32 unterliegen und jede Botschaft einzeln im Kontext bewertet wird.

Ein wichtiges Detail für alle, die eine Website bei einer Agentur bestellen: Ein Rechtsberater ist auch für Kommunikation verantwortlich, die andere in seinem Namen betreiben. Der Inhalt einer von der Agentur erstellten Website ist also der Inhalt des Rechtsberaters.

Was das in der Praxis für die Website bedeutet

Die Regeln beider Kodizes, übertragen auf konkrete Elemente der Website:

Element der WebsiteSicherer AnsatzRiskanter Ansatz
Überschrift„Familien- und Erbrecht in Wrocław“„Der beste Scheidungsanwalt in Wrocław“
Erfahrung„Seit 2012 betreuen wir arbeitsrechtliche Fälle“„100 % gewonnene Fälle“
AnwälteTitel, Kammer, Schwerpunkte, Veröffentlichungen„Ein herausragender Experte, dem Tausende vertrauen“
FälleBeschreibung der Fallarten, die Sie bearbeitenBeschreibung eines konkreten Mandantenfalls mit Ergebnis
BewertungenKeine oder erst nach Prüfung der Haltung der KammerRankings und „5-Sterne“-Bewertungen
KontaktTelefon, Formular, AdressePop-ups und aufdringliche Chatfenster

Achten Sie auf Fallbeschreibungen. Auch eine anonymisierte Beschreibung kann den Mandanten erkennbar machen und damit das Berufsgeheimnis verletzen. Wenn Sie Erfahrung zeigen möchten, beschreiben Sie Fallarten und typische Probleme statt konkreter Geschichten.

SEO für Kanzleien: Sichtbarkeit ohne aufdringliche Werbung

Die gute Nachricht: Das wirksamste SEO für Kanzleien ist zugleich das aus Sicht der Berufsregeln sicherste. Google belohnt Websites, die Fragen der Nutzer sorgfältig beantworten, und die Ethikkodizes bevorzugen Information statt Werbung. Es ist dieselbe Strategie.

Wonach Mandanten suchen

Mandanten von Kanzleien suchen auf drei Arten:

  1. Rechtsgebiet + Stadt: „Scheidungsanwalt Wrocław“, „Anwalt Arbeitsrecht Kraków“. Darauf antworten die Unterseiten der Tätigkeitsbereiche.
  2. Ein Problem: „wie teilt man ein Erbe“, „Kündigung in der Schwangerschaft“. Darauf antworten Artikel der Wissensdatenbank.
  3. Name der Kanzlei oder des Anwalts: nach einer Empfehlung oder nach dem Google-Unternehmensprofil. Hier zählen einheitliche Daten und eine gute Startseite.

Jeder Typ braucht eine andere Seite. Deshalb reicht eine einzige Seite „Leistungen“ nicht aus.

Strukturierte Daten LegalService

Schema.org bietet den Typ LegalService für Kanzleien. Die Beschreibung der Kanzlei in JSON-LD (Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten, Tätigkeitsbereiche), dazu FAQPage für den Fragenbereich und BreadcrumbList für die Navigation, hilft Google zu verstehen, womit sich die Kanzlei befasst und wo sie tätig ist. Details und Codebeispiele finden Sie in unserem Schema.org-Leitfaden für Unternehmen.

Google-Unternehmensprofil

Bei lokalen Suchen („Anwalt Wrocław Krzyki“) geht ein großer Teil der Klicks an die Kartenergebnisse. Ein Google-Unternehmensprofil mit passender Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos und denselben Daten wie auf der Website ist das Fundament. Wie man es ausfüllt, erklären wir im Leitfaden zum Google-Unternehmensprofil.

Geschwindigkeit und Barrierefreiheit

Der Mandant einer Kanzlei ist oft gestresst, nutzt das Handy und ist mitunter älter. Die Website muss schnell laden, gut lesbare Schrift und guten Kontrast haben und per Tastatur bedienbar sein. Das ist nicht nur Komfort: Geschwindigkeit ist eines der Signale, die Google berücksichtigt.

Beispiel: die Demo-Website Kowalski & Partners

Um diese Grundsätze in der Praxis zu zeigen, haben wir eine Demo-Website für eine Kanzlei gebaut: Kowalski & Partners. Die Kanzlei ist fiktiv, aber alle Zahlen wurden auf der Live-Website gemessen.

Die Website hat acht Tätigkeitsbereiche auf jeweils eigenen Unterseiten, Anwaltsprofile und strukturierte Daten LegalService. Nach einem Performance-Audit haben wir in PageSpeed Insights gemessen (21. Oktober 2026):

  • Performance: 89 mobil und 99 am Desktop,
  • Barrierefreiheit: 100,
  • LCP mobil: 3,6 s (vor dem Audit 4,6 s).

Sie können die Ergebnisse selbst prüfen, denn die Website ist öffentlich.

Performance mobil (Kowalski & Partners, PageSpeed Insights)0/100
Performance am Desktop0/100
Barrierefreiheit0/100

Die häufigsten Fehler auf Kanzlei-Websites

Bei der Durchsicht von Kanzlei-Websites sehen wir immer wieder dieselben Probleme:

  1. Eine Leistungsliste statt eigener Unterseiten. Weder Mandant noch Google finden eine Antwort auf eine konkrete Frage.
  2. Stockfotos statt Anwälten. Hammer, Waage und ein Regal mit Gesetzbüchern schaffen kein Vertrauen.
  3. Versteckte Telefonnummer. Nur im Footer oder als Bild, das man nicht antippen kann.
  4. Ein langes Formular mit Bitte um Fallbeschreibung. Mandanten möchten ihre Scheidung nicht in einem Formular schildern, bevor sie mit einem Anwalt gesprochen haben.
  5. Superlative und Versprechen. „Die beste Kanzlei“ oder „garantierter Sieg“ sind wertend, aus Sicht der Berufsregeln riskant und für Mandanten wenig glaubwürdig.
  6. Langsames Laden am Handy. Ein schweres Theme, ein Slider und einige Plugins können das Laden auf mehrere Sekunden strecken.
  7. Fehlende oder veraltete Datenschutzerklärung. Besonders heikel bei einem Formular, das Daten zu Mandantenfällen erfasst.

Fazit

Eine gute Kanzlei-Website muss nichts versprechen. Sie muss nur die Fragen des Mandanten schnell und sorgfältig beantworten: Bearbeiten Sie meinen Fall, wer betreut ihn und wie erreiche ich Sie. So eine Website entspricht dem Geist der Berufsregeln und ist zugleich wirksam in Google, denn beide belohnen sachliche Information.

Wenn Sie eine solche Website aufbauen möchten, sehen Sie sich an, wie wir an Websites für Kanzleien arbeiten, oder, wenn Sie in Wrocław tätig sind, an Websites für Kanzleien aus Wrocław.

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[01] FAQ

Fragen zum Artikel

01

Darf ein polnischer Adwokat eine Website haben?

Ja. Der polnische Ethikkodex der Adwokaten verbietet Adwokaten, Werbung zu nutzen (§ 23), aber nicht, über ihre Kanzlei zu informieren. Der Vorsitzende der Ethikkommission des Polnischen Anwaltsrats hat erklärt, dass ein Adwokat Informationen über seine Kanzlei auf einer Website veröffentlichen darf. Die Grenze zieht der Inhalt: Die Website darf Tätigkeitsbereiche, Erfahrung und Kontaktdaten zeigen, aber keine vergleichenden, wertenden, unwahren oder aufdringlichen Inhalte enthalten.

02

Worin unterscheiden sich die Regeln für Adwokaten und Rechtsberater?

Für Adwokaten ist der Ausgangspunkt das Werbeverbot aus § 23 des Ethikkodex der Adwokaten, wobei die Information über die eigene Tätigkeit erlaubt bleibt. Für Rechtsberater (radcowie prawni) behandelt der Ethikkodex der Rechtsberater (Art. 31) die Information über die eigene Tätigkeit als Recht, und Art. 32 zählt verbotene Formen auf, etwa irreführende, unsachliche oder aufdringliche Botschaften oder die Berufung auf Einfluss. In der Praxis haben Rechtsberater etwas mehr Spielraum im Marketing, aber beide Gruppen müssen auf der Website dieselben Fehler vermeiden.

03

Darf eine Kanzlei Kundenbewertungen auf ihrer Website veröffentlichen?

Hier ist Vorsicht angebracht, deshalb sollten Sie zuerst die Haltung Ihrer Kammer prüfen. Bewertungen und Rankings sind in der Regel wertend, und die Ethikkodizes beschränken wertende und vergleichende Inhalte. Zudem kann die Beschreibung eines Falls das Berufsgeheimnis verletzen. Sicherer sind überprüfbare Informationen: Tätigkeitsbereiche, Berufsjahre, Veröffentlichungen, Vorträge und Mitgliedschaften.

04

Welche Unterseiten sollte die Website einer Kanzlei haben?

Mindestens: Startseite, eine eigene Unterseite für jeden Tätigkeitsbereich, Anwaltsprofile, eine Seite über die Kanzlei, Kontakt und Datenschutzerklärung. Größere Kanzleien profitieren von einer Wissensdatenbank oder einem Blog, der Fragen von Mandanten beantwortet. Eigene Unterseiten für Tätigkeitsbereiche sind für SEO am wichtigsten, weil jede auf eine andere Suchanfrage antworten kann, etwa Scheidungsanwalt Wrocław oder Arbeitsrecht Anwalt Kraków.

05

Was kostet die Website einer Kanzlei?

Das hängt von der Zahl der Tätigkeitsbereiche, Anwaltsprofile und Sprachversionen ab und davon, ob die Kanzlei eine Wissensdatenbank möchte. Eine einfache Website für einen Einzelanwalt ist ein anderer Umfang als ein Auftritt für ein Dutzend Anwälte mit acht Schwerpunkten. Statt einer Preisspanne lohnt sich ein Festpreisangebot nach einem kurzen Gespräch über den Umfang.

06

Wie wird eine Kanzlei in Google sichtbar, ohne Berufsregeln zu verletzen?

Am besten funktioniert SEO auf Basis informativer Inhalte: sorgfältige Beschreibungen der Tätigkeitsbereiche, Antworten auf häufige Fragen von Mandanten und Artikel, die Verfahren erklären. Das ist Information über die eigene Tätigkeit und keine aufdringliche Werbung. Dazu kommen die technischen Grundlagen: schnelles Laden, strukturierte Daten LegalService, korrekte Überschriften und ein einheitliches Google-Unternehmensprofil.

07

Muss die Website einer Kanzlei DSGVO-konform sein?

Ja. Das Kontaktformular einer Kanzlei erfasst Daten, die oft sehr persönliche Angelegenheiten betreffen. Nötig sind daher eine Datenschutzerklärung, ein Hinweis am Formular, ein Cookie-Banner, der Analytics erst nach Einwilligung startet, und ein sicherer Weg zur Zustellung der Nachrichten. Halten Sie das Formular außerdem kurz und fragen Sie beim ersten Kontakt nicht nach einer Fallbeschreibung, wenn sie nicht nötig ist.

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